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Tarja - Colours In The Dark

Schon immer fesselte Tarja mit ihrer äußerst positiven Ausstrahlung. Ihre Musik hingegen wirkt meist düster, fast schon schwarz – die Farbe des Heavy Rocks, ein Mysterium und voller Eleganz. Was passiert nun, wenn dieser Mischung ein Kleckser Farbe beigemischt wird? Oder – besser gesagt – was passiert, wenn dieser Mischung das gesamte schillernde Farbspektrum hinzugefügt wird? Es deckt das Schwarz nicht vollständig ab, ganz im Gegenteil, es lässt Emotionen und musikalische Landschaften durchscheinen.  

Nach dem Erfolg der mehrfach mit Platin und Gold ausgezeichneten Vorgängeralben My Winterstorm (2007) und What Lies Beneath (2010), kehrt Tarja 2013 mit ihrem nächsten Rockalbum zurück.  

Colours In The Dark erscheint in vier verschiedenen Ausführungen mit je unterschiedlichen Covern. Die Standard Edition und die Doppelvinyl enthalten über 60 Minuten neuer Musik, während die Special Edition noch ein besonderer Bonus beiliegt: ein Hardcover-Buch im CD-Format mit einem 40-seitigen Booklet sowie einem Downloadcode für den Song "Into The Sun". Das streng limitierte Boxset lässt keinen Fanwunsch offen, enthält es doch, neben der Special Edition des Albums, ein 60-seitiges Picture Buch im Vinylformat, ein seltenes T-Shirt, zwei Poster und einen Downloadcode für weiteren Musikgenuss.  

Gemischt und gemastert von Tim Palmer in Austin, Texas (Pearl Jam, U2), scheuen die Songs auf Colours In The Dark kein Risiko, nehmen überraschende musikalische Wendungen ein und stellen neue Sounds sowie bisher unbekannte musikalische Atmosphären vor. Trotzdem liegt den Liedern eine Schwere bei, die mit Sicherheit auch den härtesten Rockern ein Lächeln entlockt. Mit seinen gewaltigen Orchester- und Chorarrangements, bringt Tarjas Album zum wiederholten Male den gewaltigen Stimmenumfang der finnischen Sopranistin zur Geltung und beweist zudem eindrucksvoll ihr Wachstum als Künstlerin.  Zum Beispiel die 1. Single "Victim Of Ritual": Langsam baut sich ein eindrigender Beat auf, der sich anhört, als komme er aus einer anderen Welt; dann setzt der sanfte Sound des Orchesters ein, auf die eine bekannte, verführerische Oboen-Melodie folgt. Tarjas Stimme ist voller Emotionen, bevor der Song in einem epischen, harten Refrain mündet. Das Album führt weiter zu dem rockigen "500 Letters", mit seinem eindringlichen Songext, bevor das Album zum Ende eine sanfte Wende einschlägt. Die einzige Ballade des Albums, "Until Silence", steckt voller Emotionen, Hoffung und einem beeindruckenden Orchesterarrangement. Der letzte Song des Albums, das epische "Medusa", featurt Justin Furstenfeld, den Sänger der US-Rockband Blue October. Ein mysteriöser und intensiver Song, der die beiden Stimmen durch den sinnlichen Beat treibt, sie einander immer höher, weiter und schneller treibt. 

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